Downhill-Action auf der Weltcup-Strecke
Im Jahr 2005 war es soweit: Willingen erlebte seine Premiere des Triple-Weltcups: die besten Fahrer in den Disziplinen Cross-Country, Four Cross und Downhill trafen sich zum Kräftemessen im Hochsauerland. Am heißesten diskutiert wurde die neue Downhill-Strecke. Entworfen und gebaut von Diddie Schneider, einem der führenden europäischen Streckendesigner, führt der Kurs vom Gipfel des Ettelsberg über viele höchst anspruchsvolle Passagen rasant ins Tal. Seitdem treffen sich jedes Jahr die weltbesten Downhiller, um beim "Wheels of Speed" im Rahmen des SYMPATEX Bike-Festivals den schnellsten Bergabfahrer zu ermitteln.
Schon in Vorfeld ist dabei in Willingen gerne der eine oder andere Profi beim Training anzutreffen, um sich auf die schnelle, aber schwierige Strecke einzustellen. Den meisten Mountainbikern bleibt oft nur ungläubiges Staunen, wenn die Könner meterweit über das Road Gap fliegen oder scheinbar spielend über die felsigen Passagen donnern. Deshalb ist die Downhill-Strecke auch nur etwas für wirkliche Könner. Profis sprechen nicht umsonst von der „brutalsten und spektakulärsten“ Weltcupstrecke, denn der Schwierigkeitsgrad ist tiefschwarz. Die Länge beträgt 1,6 km, die Höhendifferenz 250 m, die Abfahrt dauert rund zwei Minuten. Als Startrampe dient ein zehn Meter hoher Erdhügel, von dem sich die Fahrer in die Tiefe stürzen. Sprünge bis zu zehn Metern warten unterwegs auf die Fahrer, die immer auf der Suche nach der Ideallinie sind.
Tipp für Biker mit Downhill-Ambitionen: Tasten Sie sich auf der Freeride-Strecke erst mal an die Abfahrts-Action heran. Diese Strecke ist für fast jeden fahrbar, und für den bequemen Transport bergauf sorgt seit der Saison 2008 die hochmoderne Kabinenseilbahn auf den Ettelsberg. Aber fahren Sie nicht ohne schützende Protektoren!
















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